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Weihnachten und Jahreswechsel

Liebe Vereinsmitglieder, Gartenfreunde und Pächter,

wieder ist ein Jahr, fast schon zu schnell, an uns vorbei gegangen.
Es war für die Kolonie Schlangengraben ein ereignisreiches Jahr, geprägt von vielen Pächterwechseln und Baumaßnahmen.

Dennoch gelang es uns einen kolonieinternen Onlinemarktplatz zu installieren, der sich wachsender Beliebtheit erfreut.
Auch unsere Koloniehomepage wurde fertig gestellt und wird ständig auf dem neuesten Stand gehalten. Verlinkungen zum BzV ermöglichen zu jeder Tages- und Nachtzeit Informationen zum Thema Kleingarten, Aktivitäten und Events zu erhalten

Aber es gab auch wunderbare Momente, das Kinderfest, anschließend das Sommerfest und natürlich auch unser wunderbares Oktoberfest.
Dinge über die man gesprochen hat und die sogar auf der Internetseite des Spandauer Baustadtrates eine Berücksichtigung fanden!

Eine der wichtigsten Mitteilungen des Jahres war natürlich die Bestätigung von Seiten des Grünflächenamtes, sowie die weitere Bestätigung durch unseren Bezirksbaustadtrat, das der KgV Schlangengraben seit 2017 eine verbriefte DAUERGARTENKOLONIE ist.
Wir hoffen sehr, dass nun endlich Schluss ist mit den Falschmeldungen in dieser Sache aus unberufenen Mündern.
Es besteht kein Grund für irgendeine Panik. Gerade bei den neuen Pächtern, welche  Teil- und Totalabrisse durchführen müssen und danach zum Teil Neubauten errichten, was mit erheblichen Ausgaben verbunden ist, führten diese Negativgerüchte zu großer Verunsicherung.

Die Bemühungen der Vereinsvorstände in unserer Kolonie eine bessere Vereinskultur herzustellen, zeigen erste Ergebnisse, was die Vorstände durchaus positiv stimmte.
Um es noch einmal zu verdeutlichen, ein Verein ist ein NEUTRALER Zusammenschluss von Menschen, die der gleichen Sache nachgehen.
Nehmen wir ein bekannteres Beispiel, ein Fussballverein. Dort finden sich Menschen zusammen, die verschiedenste Berufe, Ausbildungen, Herkunft und Glaubensrichtungen haben, um sich dem Vereinsziel unterzuordnen, erfolgreich Fußball zu spielen.
Was dort seit Generationen funktioniert,war auch früher in den Gartenanlagen selbstverständlich. Man sah, dass der Parzellennachbar Hilfe brauchte und war bereit ihm diese zu geben. Wenn mal, warum auch immer, der Weg vor der Parzelle nicht gefegt war, hat der Nachbar das halt mal mit gefegt, beim nächsten mal war es dann umgekehrt. Statt Vorstandsprobleme zu zeugen, setzte man sich an den Tisch und klärte das, wie in einer guten Nachbarschaft üblich.
Natürlich setzt das eines voraus: RESPEKT gegenüber den anderen Pächtern.
Jeder in der Kolonie hat als Pächter die gleichen Rechte und die gleichen Pflichten. Eines bildet die Basis, die einheitlichen Spielregeln, die nun einmal einzuhalten sind. Man nennt diese in unserem Fall die Vereinssatzung und Gartenordnung.

Das Ihr Eure Rechte kennt ist uns schon bewusst, aber wir würden uns freuen, wenn Ihr die selbe Energie auch in Ihre Pflichten stecken würdet. Das klappt bei Einigen, aber ist bei vielen stark verbesserungswürdig.
Dazu gehört auch die eigene Einsicht, bekannte Mängel auf der eigenen Parzelle von sich aus zu beheben und nicht erst auf die Mängelhinweise des BzV zu warten.

Wer, weil er ja keine Zeit hat eine kleingärtnerische Nutzung zu installieren und zu pflegen, bedingt durch Beruf oder weil er sehr weit weg wohnt, darauf verzichtet, der sollte überlegen ob ein Garten in seiner Nähe nicht besser wäre und wer gar keine Zeit hat, sollte Platz machen, für die, die auf einen Garten warten und Zeit haben!

Es ist Weihnachtszeit, alle Menschen wünschen sich etwas und der Wunsch Ihrer Vorsitzenden ist, dass wir im nächsten Jahr wieder ein Stück mehr VEREIN zeigen.

Die Weihnachtstage stehen ja für ein wenig in sich kehren, Besinnlichkeit und sich am Glück der Anderen zu erfreuen. Leider fällt dies in der jetzigen Zeit immer schwerer.
Aber verzagen Sie nicht! Jeder von uns war einmal Kind, stand erwartungsvoll und voller Ungeduld vor der geschlossenen Tür der guten Stube, bis endlich das Glöckchen schellte und man hinein durfte. Der wunderschön geschmückte Baum, die vielen Kerzen, der Geruch von Tanne, Lebkuchen, Apfelsinen und Nüsse hing in der Luft und natürlich die hübsch eingepackten Geschenke! Oh, wie haben wir diesen Augenblick genossen! Schließen Sie am heiligen Abend mal Ihre Augen, erinnern Sie sich zurück an Ihre Kinderweihnacht und da haben sie es dann wieder, das schöne Gefühl von damals!!

Wir wünschen Ihnen gesunde, frohe und erholsame, besinnliche Weihnachtstage,
danken für Ihre gezeigten Leistungen im vergangenen Jahr und Ihre Hilfe, wenn Not am Mann war. Sofern Sie sich auch noch ehrenamtlich engagiert haben, trifft Sie auch noch ein besonderer Dank für Ihre Lebenszeit die Sie für den Verein eingesetzt haben.

„Rutschen“ sie Alle gut in das Jahr 2026 und lassen sie uns die Aufgaben, die uns die Zukunft stellt, gemeinsam angehen und  im positiven Sinne erledigen,

Frohe Festtage,
Lutz Naulin
Olaf Nestrowitz-Welzel